OB Wahl in Chemnitz: Aufbruch bleibt wählbar! Susanne Schaper kanddiert erneut, Wahlempfehlung von den Grünen. Daneben: Bild von Susanne Schaper

Hartmann: Völlig offenes Rennen in Chemnitz – Schaper oder zwei Konservative

DIE LINKE in Chemnitz hat angekündigt, dass Susanne Schaper auch in einem zweiten Wahlgang erneut antreten wird. Die Grünen in Chemnitz haben für den zweiten Wahlgang eine Wahlempfehlung für Schaper beschlossen. Das Rennen in der drittgrößten Stadt Ostdeutschlands ist aus Sicht der LINKEN nun völlig offen.

„Ich freue mich, dass Susanne Schaper im Rennen bleibt. Neben dem personellen Angebot von SPD und CDU, die beide vor Ort eher für einen konservativen Kurs stehen, gibt es in der drittgrößten ostdeutschen Stadt auch im zweiten Wahlgang eine Option für alle, denen soziale Anliegen, die Unterstützung von Jugend und freier Kultur oder eine gesunde Umwelt- und Verkehrspolitik besonders wichtig sind. Das Rennen ist völlig offen und Susanne Schaper hat beste Chancen, in Chemnitz die Oberbürgermeisterin des Aufbruchs zu werden. Für uns als Landesverband ist klar, dass wir voll hinter der Kandidatur von Susanne Schaper und ihrem Programm stehen und wo wir können unterstützen.“, sagt Stefan Hartmann, Landesvorsitzender von DIE LINKE. Sachsen.

Hintergrund:

Nach der ersten Runde der OB-Wahl in Chemnitz haben die Grünen und ihr Kandidat beschlossen, nicht erneut anzutreten und haben eine Wahlempfehlung für Susanne Schaper beschlossen. Der Grüne Kandidat Volkmar Zschocke erzielte im ersten Wahlgang 7 % der gültigen Stimmen. Auch weitere Bewerber treten vermutlich nicht mehr an. Susanne Schaper lag im ersten Wahlgang nur 8 Prozentpunkte hinter dem Erstplatzierten – ein Vorsprung, der nun leicht einzuholen ist.