Kommunistische Plattform

Die Kommunistische Plattform ist ein offen tätiger Zusammenschluss von Kommunistinnen und Kommunisten in der Partei DIE LINKE, die auf der Grundlage von Programmatik und Satzung der Partei aktiv an der Basis und in Parteistrukturen wirken.

Die Bewahrung und Weiterentwicklung marxistischen Gedankenguts ist wesentliches Anliegen der Kommunistischen Plattform.

Die Plattform tritt sowohl für kurz- und mittelfristig angestrebte Verbesserungen im Interesse der Nicht- und wenig Besitzenden innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft als auch für den Sozialismus als Ziel gesellschaftlicher Veränderungen ein. 

Antifaschismus und Antirassismus sind für die Kommunistische Plattform ein strategisches politisches Anliegen, und sie wendet sich gegen jegliche Art von Antikommunismus, von wem er auch ausgehen mag.

Wir unterstützen aktiv die friedens- und sozialpolitischen Forderungen unserer Partei – reiht Euch ein im Kampf um Gerechtigkeit!

Ulrike Bretschneider, Landessprecherin der KPF Sachsen

Die Kommunistische Plattform Sachsen ist ein Zusammenschluss Gleichgesinnter innerhalb der Partei DIE LINKE Sachsen. Sie vereint Kommunistinnen und Kommunisten und Sympathisanten, die auf der Grundlage des Programme und der Satzung der Partei aktiv in den Parteistrukturen und in der Gesellschaft wirken.

Wesentliches Anliegen ist uns die Bewahrung und Weiterentwicklung marxistisch – leninistischen Gedankengutes. Deshalb liegt uns die politische Bildung im Rahmen unserer Zusammenkünfte sehr am Herzen.

Kurz- und mittelfristig unterstützen wir alle Bestrebungen, das Leben derer, die keine oder wenig materielle Güter besitzen, in der gegenwärtigen globalen imperialistischen Gesellschaft zu verbessern. Unser Ziel ist und bleibt ein gesellschaftliche Veränderung – zu einem modernen Sozialismus.

Ausgehend von den Lehren der Vergangenheit wenden wir uns gegen jede Form von Antikommunismus und Fremdenfeindlichkeit.

Antifaschismus und Antirassismus sind für die Kommunistische Plattform ein strategisches politisches Anliegen.

Zur Zeit liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit in der Vorbereitung und wirkungsvollen Unterstützung des Bundeswahlkampfes für eine starke linke Kraft in Deutschland.

Die Aufklärung über die medialen Verdrehungen der politischen Gegenwart und die Unterlassungen der notwendigen Informationen über globale Hintergründe und Zusammenhänge sind uns wichtig. Darüber wollen wir unsere Argumente austauschen und in die Gesellschaft, unser unmittelbares Umfeld wirksam werden.

Beschluss der Kommunistischen Plattform in der LINKEN Sachsens zur Entwicklung der politischen Bildung in der Struktur der Partei

(Gefasst auf der Aktivtagung am 13.05.2017 in Chemnitz)

Präambel

Das „Kommunistische Manifest“ und „Das Kapital“ Band 1 von Karl Marx sind UNESCO-Welterbe. Marx wird an Universitäten weltweit gelehrt. 2018 begehen wir seinen 200. Geburtstag und den 170. Jahrestag der Veröffentlichung des Manifestes. Wir haben mehr denn je Anlass und Gelegenheit in die Öffentlichkeit zu gehen. Doch auf welcher Grundlage und mit welchem Wissenstand? Basis linker Argumentation ist für uns die politische Bildung der Mitglieder in der Basis, in den Funktionsebenen und in den Parlamenten.

Begründung

Die Meinungsbildung in der BRD ist von transatlantischer Manipulation der außen-und innenpolitischen gesellschaftlichen Vorgänge geprägt.

Halbwahrheiten, verdeckte Lüge, gezielte Desinformation. Vom Frieden reden und gleichzeitig aufrüsten sowie militärische Macht global einsetzen. Dem Deutschtum huldigen und Leitkultur vorgeben. Hass gegen andere Völker in das Denken der Bürger einimpfen. All das sind gängige, vom Normalverbraucher oft schwer, teilweise gar nicht zu durchschauende Wirkungsmechanismen. Träger dieser Manipulation sind die öffentlich rechtlichen und alle privaten Rundfunkanstalten und Medienkonzerne. Dadurch entstehen CDU-, SPD-, GRÜNE-, AFD-Wähler und Nichtwähler, jedoch keine Wähler unserer Partei DIE LINKE.

Dem ist nur mit konkretem, anwendbarem politischen Wissen beizukommen. Aus unserer Sicht haben wir einen enormen Nachholbedarf. Die Strukturen unserer Partei werden in der politischen Bildung, dem Leitgedanken von Pluralität und Toleranz geschuldet, weitest-gehend sich selbst überlassen.

Dieser Zustand führt dazu, dass die Debatten in einem Teil der Ortsgruppen kaum zielführend sind, sich vom Programm entfernen, zu Einseitigkeit und teilweiser Endpolitisierung führen. Wichtige theoretische Grundlagen und praktische Erfahrungen aus dem Klassenkampf des 19./20. Jahrhundert geraten in den Hintergrund. Die Verpflichtung der Mitglieder unserer Partei, generationsübergreifend, programmatische Inhalte in die Gesellschaft zu tragen, sollte sich u.a. an der Mitglieder- und Nachwuchsgewinnung widerspiegeln. Das gegenwärtige Resultat ist jedoch eine immer weniger werdende Anzahl von Multiplikatoren linker Politik in der Bevölkerung. Ein Vorgang der ganz Europa erfasst hat.

Kämpferisch-wissende Haltungen, marxistische Standpunkte und die nachhaltige Entwicklung von in der Öffentlichkeit wirksamer Aufklärungs- und Widerstandskultur bleiben zunehmend auf der Strecke.

Wir betrachten politische Bildung in der Breite der Partei als eine vorrangige Führungs-aufgabe.

Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten

Unser Vorschläge:

  1. Die für die politische Bildung nötigen organisatorischen und qualitativen Voraussetzungen können durch Einbeziehung zu ehrenamtlicher Mitarbeit befähigter Gennoss*innen geschaffen werden. Die Unterstützung der arbeitenden Zusammenschlüsse, weiterer Strukturen, Institutionen und Vereine (z.B. Liebknechtkreis Sa., RLS Sa., „RotFuchs“-Förderverein) und anderer ist nach Abstimmung sicher vorhanden.

    Die Vorgabe von Themen halten wir für wesentlich. Diese sollten auf dem Parteiprogramm aufbauen und die aktuelle politische Situation widerspiegeln. Die Materialien müssen praxisnah und verständlich sein. Im Ergebnis sollten die Parteimitglieder befähigt sein im Alltag linke Standpunkte wissend zu vertreten.

    Wir sind keine Illusionisten die Wunder erwarten. Aber es könnte ein Schritt sein, linkes Denken nachhaltig den Menschen wieder nahe zu bringen. Die Frage in den vor uns liegenden Monaten: „Wen soll ich wählen und warum?“, treibt mehr Bürger um als wir meinen zu wissen. Sie tragen oft linkes Gedankengut mit sich. Die Medien werden alles tun dieses weiter zuzuschütten.

    Unsere Forderung an die Vorstände der sächsischen LINKEN ist, bis Ende 2018 Schritte zur politischen Bildung der Mitgliedschaft einzuleiten. Politische Bildung in der Partei DIE.LINKE soll Thema eines Parteitages sein. Unsere Unterstützung ist zugesagt.

  2. Ausgehend von einer ständigen Analyse der Stimmungen, Meinungen und Diskussionen in den Ortsgruppen und Zusammenschlüssen wird das Thema quartalsweise festgelegt und mit Bekanntgabe der entsprechenden Unter-stützung den nachgeordneten Leitungen bis zu den Ortsgruppen empfohlen.
  3. Voraussetzung ist die inhaltliche und personelle Qualifizierung aller Genoss*Innen einer AG Bildung in der auch marxistische Wissen-schaftler*Innen ihren Platz haben.
  4. Ziel der politischen Bildung innerhalb der Partei DIE.LINKE Sachsen und darüber hinaus soll es sein, dass alle Genoss*Innen, Funktionär*Innen und Mandatsträger*Innen befähigt sind linke programmatische Inhalte auf marxistischer, auf wissenschaftlicher Grundlage unter die Menschen zu bringen.
Für uneingeschränkte Gewissens- und Glaubensfreiheit

Aus Anlass des Reformationsjubiläums wird 2017 neben der Vermittlung geschichtsträchtiger Fakten offen und verdeckt der Weg für eine schleichende weitere Missionierung geebnet. Die Leistungen Martin Luthers, die 500 Jahre zurückliegen, sind zu würdigen, aber auch sein antisemitische Grundhaltung darf nicht außer Betracht bleiben. Und, wenn man Luthers Wirken ohne staatlich verordnete Euphorie betrachtet, bleiben die Abschaffung des Ablasshandels und die deutschsprachige Bibel übrig. Der Papst war obsolet, aber die evangelischen Regionalfürsten erlangten bedeutenden politischen Einfluss. Sie negierten schlichtweg die Forderung nach einer Bescheidung auf ihr kirchliches Wirken im Amt.

Die Geschichte zeigt uns überdeutlich, dass die Reform sehr partiell war und ein wirklicher Einfluss der Kirchen für eine friedliche, solidarische und gerechte Welt nicht gegeben war. Im Gegenteil! Könige. Kaiser, Führer, Präsidenten...zogen mit Gottes Segen gegeneinander in der Krieg und Millionen Menschen kamen darin um. Politiker, die sich Sonntags segnen lassen, zogen Montags in den Krieg und die Mächtigen des Staates profitierten davon. Die Gefallenen und Toten wurden in unheiliger Allianz zwischen Staat und Kirche „feierlich“ zu Grabe getragen.

Die im Ergebnis der Aufklärung, insbesondere der französischen Revolution, erfolgte Abschaffung einer Staatsreligion und der erfolgten Trennung von Staat und Religion wird leider offiziell ignoriert. Durch den Staat wird Kirchensteuer eingezogen, Millionen Euro den Kirchen für deren Betreibung bereitgestellt und in öffentlichen Räumen, wie z. B. In Schulen, Krankenhäusern und Gerichten mit dem Kreuz indirekt für ein Glaubensbekenntnis geworben.

Wir brauchen ganz dringend die öffentliche Diskussion zur Abkehr der Kirche vom Armuts- und Friedensideal des synoptischen Jesus. Denn dessen Ethik wurde nach dem Aufstieg zur Staatsreligion im 4. Jahrhundert ins Gegenteil verkehrt: Machtsucht und Gewalt prägten die Kirche, deren Weg konsequent über die jahrhundertelange Verfolgung von “Ketzern“ und Heiden bis zur Kooperation mit den europäischen Faschisten in Spanien, Italien und Deutschland sowie Kroatien führte.

Dieser Sachverhalt liegt aber verschüttet im Bewusstsein der Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger. Das offenzulegen bedarf einer klugen und geduldigen Überzeugungsarbeit.

Deshalb begrüßen wir eine Initiative des Landesvorstandes der Partei DIE LINKE Sachsen zur Trennung von Staat und Religion und möchten diese weiter aktiv unterstützen.

Ich meine, zu diesem Problem und seiner gesellschaftlichen Bedeutung hat die Linke in Deutschland bisher viel Zurückhaltung geübt. Öffentlichen Debatten und Bekundungen zum Thema Laizismus sind so gut wie nicht zu finden.

Dieses grundsätzliche und für die Gesellschaft weitreichende Problem sollte aber thematisiert werden. Dies auch mit Blick auf die Verfassung und deren Gottesbezug sowie dem Fach Religionsunterricht und die unsäglichen Diskussionen zu Kopftuch bzw. Vollverschleierung. Wir brauchen um unser aller Freiheit und Unabhängigkeit von ideologischer Bevormundung sowie Dogmen Willen die Trennung von Staat und Religion.

Es ist zwingend notwendig, über die Abschaffung des konfessionsgebundenen Religionsunterricht in den Schulen zu diskutieren. Insoweit unterstützen wir uneingeschränkt die Ziele der linken sächsischen Initiative.

Dennoch sind wir der Auffassung, dass die öffentliche Debatte zur Rolle der Religion und deren Platz in der Gesellschaft völlig ungenügend ist. 

Raimon Brete, Mitgl. Landessprecherrat der KPF Sachsen

Aufruf zur Unterzeichnung der Petition: Björn Höcke muss der Beamtenstatus entzogen werden!

Das hessische Kultusministerium möge nach seiner Brandrede am 17.Januar 2017 ein Disziplinarverfahren mit dem Ziele der Entfernung aus dem Beamtenverhältnis gegen Herr Björn Höcke, AfD-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag und beurlaubter Gymnasiallehrer, einleiten.

Hier geht es zur Petition.

Arbeitsplan der KPF für das Jahr 2017

 Der Antikommunismus  ist die Grundtorheit unserer Epoche
- Thomas Mann

Arbeitsschwerpunkte 2017
(beraten und beschlossen durch den Landeskoordinierungsrat am 05. 01.2017)

Das Jahr 2017 hat für uns eine besondere Bedeutung. Der 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution und das erste Dekret über den Frieden - Декрет о мире/ Dekret o mire – der neuen Arbeiter- und Bauernregierung, die durch die Oktoberrevolution geschaffen wurde. Es war von Wladimir Illjitsch Uljanow Lenin ausgearbeitet worden und wurde durch den allrussischen Rätekongress der Arbeiter-, Soldaten- und Bauerndeputierten einstimmig angenommen.

Dieser Jahrestag und die Bundestagswahlen 2017 verlangen von uns besondere Aktivitäten.

Grundlagen der weiteren Arbeit bilden insbesondere die Dokumente der 3. Tagung der 18. Bundeskonferenz der KPF vom 19. November 2016 und der Beschluss der Landeskonferenz der KPF Sachsen vom 26. November 2016.

Schwerpunkte der politischen Arbeit ergeben sich weiterhin aus den Beschlüssen des Bundesparteitages der Partei DIE LINKE  am 28./29. Mai 2016 in Magdeburg.

Wir setzen uns insbesondere dafür ein, dass die

  • friedenspolitischen Grundsätze unserer Partei initiativreich und konsequent durchgesetzt,
  • der Kampf um soziale Gerechtigkeit energisch fortgesetzt
  • und die Forderungen nach Rentenangleichung Ost-West und Beseitigung der
  • sogenannten Strafrenten mit Nachdruck unterstützt und weitergeführt werden.

Der Unterstützung von Flüchtlingen sowie Asylsuchenden gilt unsere ganze Aufmerksamkeit, Unterstützung und Solidarität.

Wir werden uns besonders dafür einsetzen, dass in der Partei eine transparente und solidarische Personalpolitik betrieben wird und das Kompetenz sowie ein Mindestmaß an Erfahrung maßgeblich für Besetzungsvorschläge für Ämter und Mandate sein müssen.

Gleichwohl sind wir weiter strikt für die Trennung von Amt und Mandat und auch gegen die Annahmen von Doppelmandaten sowie einer Amtszeitbegrenzung.

Wir beteiligen uns aktiv am Wahlkampf unserer Partei unter dem Motto „Ohne dich geht es nicht“. Unsere Vorschläge und Forderungen für das Wahlprogramm werden wir dem Bereich  „Strategie und Grundsatzfragen“ unsere Partei übergeben.

Wir werden uns auch für die weitere Verbreitung der Zeitung „jungen Welt“ vor allem .Wir werden uns auch für die weitere Verbreitung der „Mitteilungen“ und der  „jungen Welt“ vor allem durch die Gewinnung neuer Leser einsetzen. Dafür werden wir auch aktiv Spenden einwerben.

Wir unterstützen aktiv den Aufruf zur Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 15. Januar 2017 und werden uns daran beteiligen.

Besonderes Augenmerk wollen wir einer breiteren Öffentlichkeitsarbeit und der Gewinnung neuer Mitglieder schenken.

Wir werden uns insbesondere aktiv an folgenden Veranstaltungen beteiligen:

  • 15. 01. - Luxemburg-Liebknecht-Ehrung in Berlin
  • 27. 01. - Gedenken an die Opfer des Holocaust
  • 08. 03. - Internationaler Frauentag
  • April     - Ostermärsche
  • 01. 05. - Mai-Demo
  • 08. 05. - Tag der Befreiung vom Faschismus
  • April/August – Gedenken an Ernst Thälmann
  • 01. 09. - Weltfriedenstag
  • 07.10. - 67. Jahrestag der Gründung der DDR
  • 07. 11. - 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

„Wie Lassalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, „immer laut zu sagen, was ist.“
- Rosa Luxemburg

Termine

Landessprecherrat

aller zwei Monate(ungerade) am 1. Donnerstag, Beginn 15 Uhr
beginnend: 05.01., 02.03., 04.05., 06.07. usw.

Landeskoordinierungsrat

In der Regel gemeinsam mit  dem Landessprecherrat,nach jeder zweiten Beratung
beginnend: 02.03., 06.07. usw.

Landeskonferenz

zweimal im Jahr(April, Oktober)

Termine können sich in Abhängigkeit der politischen Schwerpunkte bzw. Entwicklung neu ändern!

Treffpunkt: Rothaus, Lohstr. 2

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.

Zum Tode Fidel Castros
Fidel Castro, Foto: Wikimedia Commons / gemeinfreiFidel Castro, Foto: Wikimedia Commons / gemeinfrei

Kondolenzschreiben an die Botschaft der sozialistischen  Republik Kuba zum Ableben des Comandante Fidel Castro

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde,

die Teilnehmer der Landeskonferenz der Kommunistischen Plattform Sachsen der Partei DIE LINKE haben mit tiefer Betroffenheit vom Ableben des Genossen Comandante Fidel Castro erfahren. Wir sind zutiefst erschüttert.

Wir verspüren mit dem kubanischen Volk den tiefen Schmerz über den Verlust des Genossen Fidel Castro, der unermüdlich seine ganze Kraft für die Verwirklichung des Traumes der Kubanische Revolution für ein freies und sozial gerechtes Kuba eingesetzt hat. Er setzte mit seinen Gefährten ein Fanal nich nur für die Befreiung Südamerikas und übte mit dem kubanischen Volk personelle sowie finanzielle Solidarität in vielen Ländern der Welt zur Bewältigung humanitärer Krisen.
Für uns war und ist Fidel der Fels in der Brandung im Kampf gegen den USA-Imperialismus und für den Sieg der sozialistischen Revolution.

Wir versichern dem kubanischen Volk unsere politische Arbeit weiter darauf zu richten, Kuba in seinem Kampf gegen die Blockade und  der Rückgabe des Stützpunktes Guantanamo an Kuba aktiv zu unterstützen und uns für die weitere Normalisierung der Beziehungen zu den USA und Europa einzusetzen.

Damit wollen wir unsere Solidarität und unverbrüchliche Verbundenheit zur sozialistischen Republik Kuba zum Ausdruck bringen und weiter mit Leben erfüllen.
Somit ehren wir das Andenken an den großen Kämpfer des kubanischen Volkes für Freiheit, Unabhängigkeit und sozialen Fortschritt.
Wir verneigen uns in tiefer Trauer.

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen

i.A. Roland Fleischer, Ulrike Bretschneider
Sprecher

Beschluss der KPF Sachsen auf der Landeskonferenz vom 18. April 2015

1. Dem Bericht des Landessprecherrates für den Zeitraum vom 23.11.2014 bis zum 18.04.2015 wird zugestimmt. Er wird dem Landesvorstand zur Auswertung übergeben.

2. Der Beschluss vom 23.11.2014 und die folgenden Vorhaben sind die Grundlage unserer Arbeit bis zum Bielefelder Parteitag im Juni 2015 und bis zur Landeskonferenz im II. Halbjahr 2015.

3. Wir unterstützen einen erfolgreichen Verlauf der 4. Tagung der 17. Bundeskonfererenz durch eine rege Teilnahme, Wortmeldungen und Beschlussanträge unserer Delegierten.

4.Unser politisches Handeln wird durch das Erfurter Programm bestimmt.

4.1. Wir werben weiterhin, vor allem bei unseren Bundes- u. Landtagsabgeordneten, für das deutlichere Hervorhebenunserer Allein-  stellungersmerkmale. Diese sind:

  • Die LINKE ist die einzige im Bundestag und Landtag vertretene Partei, die auch künftig gegen jegliche deutsche Militäreinsätze und jeglich         Rüstungsexporte eintritt.             
  • Sie tritt für eine objektive Erinnerungspolitik zur DDR-Geschichte ein, als ein Sozialismusversuch, unter sehr schwierigen Bedingungen.
  • Die konsequent eine weitere Privatisierung öffentlichen Eigentums und öffentlicher Daseinsvorsorge ablehnt.
  • Die konsequent für soziale Gerechtigkeit und für die Umverteilung von Oben nach Unten kämpft.
  • Die für die sozialen und politischen Interessen der sozial benachteiligten Menschen kämpft. Sie fordert gleiche Löhne und gleiche Rentenwerte in Ost und West. Das fordern wir auch auf dem kommenden Bundes- und Landesparteitag ein.

4.2. Wir unterstützen den Antrag an den Bielefelder Parteitag: "Offener Brief an Gorbatschow"

4.3. Wie treten aktiv gegen  menschenverachtende Erscheinungen ein und helfen solidarisch den davon Betroffenen.
4.4. In den kommenden Monaten unterstützen wir die Kandidaten zu den Landrats- u. Bürgermeisterwahlen, die unseren Positionen mindestens nahe stehen.

4.5. Wir beteiligen uns an der Vorbereitung von Veranstaltungen zum Gedenken anläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus und nehmen daran teil. Bei diesen sprechen wir unseren Dank den Befreiern Deutschland vom Faschismus, insbeondere den Sowjetsoldaten, aus.

5.  Um unsere Positionen offensiver als bisher öffentlich zu machen, beteiligen wir uns an der Strategiedebatte der sächsischen LINKEN und verstärken unsere Öffentlichkeitsarbeit.

Bericht und Standpunkt von der Landeskonferenz am 23. November 2014 n Chemnitz

An dieser Stelle stellen wir Ihnen den Bericht des Sprechers der Kommunistischen Plattform Sachsen Roland Fleischer, sowie einen Standpunkt von Raimon Brete zum Download zur Verfügung.

Beschluss der Landeskonferenz der Kommunistischen Plattform vom 29. März 2014

Die Veränderungen in der Ukraine und die Eingliederung der Krim in die Russische Förderation waren auch in der KPF Gegenstand vieler Diskussionen.

Wir vertreten die Ansicht, dass dies auch Ergebnis einer gescheiterten Rußlandpolitik ist, woran auch Deutschland einen großen Anteil hat.

Die Europäische Union muss ein enges politisches und ökonomisches Verhältnis zur Russischen Förderation aufbauen.
Es muss unter Einbeziehung Rußlands ein neues Europäisches Sicherheitssystem aufgebaut werden.


Wir beteiligen uns entsprechend unserer Möglichkeiten aktiv am Europa- und Kommunalwahlkampf sowie dem Landeswahlkampf Sachsen.

Wir betreuen Info-Stände und treten bei Diskussionen für das Erfurter Parteiprogramm  und für einen Politikwechsel in Sachen ein.

Wir treten gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung, gegen jede Art von Kriegseinsätzen der Bundeswehr und gegen die Abschaffung des Parlamentsvorbehaltes bei Bundeswehreinsätzen ein.

Wir sprechen uns gegen die Produktion oder Erwerb von Kampf- und Aufklärungsdrohnen und gegen den Export von Waffen jeglicher Art aus.

Wir fordern bei wichtigen politischen und ökonomischen Entscheidungen für dieses Land, wie z.B. Austritt aus der NATO, Volksabstimmungen.

Wir werden aktiv bei der Vorbereitung von Friedensdemonstrationen mitwirken und nehmen daran teil.

Wir treten entschieden gegen die extreme Rechte und Rassismus auf.

Wir üben Solidarität mit den Flüchtlingen und Asylsuchenden und fordern die vollständige Wiederherstellung und Durchsetzung des Asylrechts.

Im Landtagswahlkampf treten wir bei den Vertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Kandidatinnen und Kandidaten ein, die sich konsequent für die Durchsetzung der Kerninhalte des Erfurter Parteiprogramms einsetzen.
Wir unterstützen aktiv Kandidatinnen und Kandidaten im Europa- und Kommunalwahlkampf am 25. Mai 2014.

Als Kommunistinnen und Kommunisten in der LINKEN stellen wir uns den Anforderungen unsrer Zeit.

Zur organisatorischen Festigung der KPF gewinnen wir neue Mitglieder für die Partei DIE LINKE und aus der LINKEN für die KPF.

Die monatlichen Mitteilungen der KPF werten wir regelmäßig aus und gewinnen neue Leser. Besonders beschäftigen wir uns mit den Ursachen faschistischer Entwicklungen im Kapitalismus.

Wir arbeiten verstärkt mit anderen Zusammenschlüssen der Partei DIE LINKE, sowie linken Vereinigungen(z.B. VVN-BdA, ISOR, GBM, GRH, Rotfuchs usw.) zusammen um gemeinsam besser unsere Interessen vertreten zu können.

Wir wenden uns gegen alle Versuche, auf den kommenden Berliner Parteitag vom 09. bis 11. Mai 2014 den Zusammenschlüssen ihre Mandate zu nehmen bzw. diese einzuschränken. Dazu stimmen wir uns mit anderen Zusammenschlüssen ab.

Vertreterinnen und Vertreter der Landeskonferenz
Chemnitz, d. 29.03.2014

Arbeitstagung: „Charakter der aktuellen Weltwirtschaftskrise“

Die Zusammenschlüsse der Partei DIE LINKE Sachsens das Marxistische Forum und die Kommunistische Plattform sowie der Geraer-/sozialistische Dialog der Bundespartei lade recht herzlich zu einer Arbeitstagung ein.

Am 24. November 2012 von 10:30 bis gegen 17:00 Uhr

im Liebknecht-Haus-Leipzig, Braustraße 15 in Leipzig

Referenten:

Lucas Zeise: Lösungen und Lösungsversuche

Ernst Lohoff: Die große Entwertung - über die fundamentale Krise des Kapitalismus.

Ekkehard Lieberam: Weltwirtschaftskrise und antikapitalistische Programmatik.

Einmischen und mitmachen!

Liebe Genossen, liebe SympathisantInnen der Kommunistischen Plattform,

wir vertreten unsere Positionen nicht, um uns gegenseitig zu bestätigen, sondern wir vertreten sie in der Gesamtpartei. An dieser Praxis ist sollten wir festhalten. Sie muss sich im Streit um die Programmatik der Partei DIE LINKE erneut bewähren. Es geht um den Charakter der Partei, unserer Partei.

Auf der der 4. Tagung der 14. Bundeskonferenz der Kommunistischen Plattform wurde der Beschluss gefasst, dass wir uns intensiv in die bevorstehende Programmdebatte einbringen.

 Welches sollten unseres Erachtens die charakteristische Merkmale der LINKEN sein?

Wir meinen, sie muss antikapitalistisch sein, ihr Antifaschismus sollte primär von diesem Attribut abgeleitet sein; gelten müssen die friedenspolitischen Grundsätze von Münster. So wohl wäre sie in wesentlichen Zügen eine sozialistische Partei; eine Partei, die ihr Ziel nicht verschweigen und ihre Wurzeln nicht verleugnen darf; eine Partei – der Überwindung des Kapitalismus und der Kleinarbeit für die Erniedrigten und Beleidigten im Kapitalismus verschrieben.

Liebe Genossen, liebe SympathisantInnen der Kommunistischen Plattform,

ausgehend von der Kurzcharakteristik der Inhalte, für die wir in der Vergangenheit einstanden und weiter einstehen wollen, wenden wir uns mit der Bitte an Dich, zu überdenken, ob Du Deine Zugehörigkeit zur Kommunistischen Plattform erklären willst.

Wenn das der Fall sein sollte, so fülle bitte diese Seite aus und schicke diese an die dort angegebene Adresse.

Zugleich bitten wir Dich, unseren Brief gegebenenfalls mit weitern Genossinnen und Genossen zu besprechen, von denen Du meinst, dass sie Sympathisantinnen bzw. Sympathisanten der Kommunistischen Plattform sind. Je mehr wir sind, desto schwerer ist es, unsere Auffassungen, z. B. zur Geschichte oder zur Friedensfrage, als marginal zu denunzieren. Illusionen haben wir nicht; auch deshalb wollen wir nicht aufgeben.