LAG Deutsch-Russische Freundschaft

Einladung zur 2. Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Deutsch-Russische-Freundschaft

Die Landesarbeitsgemeinschaft Deutsch-Russische-Freundschaft lädt zu ihrer nächsten Mitgliederversammlung ein:

  • Ort: Chemnitz, Rosenplatz 4 im EG  (Gebäude des Stadtverbandes der LINKEN Chemnitz) Zufahrt mit PKW, Bus und Bahn am besten über die Bernsdorfer Straße
  • Zeit: 28. November 2017 um 17.00 Uhr

vorgeschlagene Tagesordnung:

  1. Einigung über die Leitlinien bzw. über unser Grundverständnis zur LAG DRF
  2. Arbeitsplan für 2018
  3. Rücktritt von Ralf Locke
  4. Verschiedenes

Die Große Sozialistische Oktoberrevolution

Am 7. November 2017 begeht die fortschrittliche Menschheit den 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Das erste Signal, was von der jungen Sowjetmacht ausging, war das Dekret über den Boden und das Dekret über den Frieden. Diese Botschaft verstanden alle sofort – Freund wie Feind. Berthold Brecht dichtete 1937 „Seitdem hat die Welt ihre Hoffnung“.

Viele Menschen wussten, von nun ab ist es möglich, den Imperialismus zu überwinden und eine neue gerechtere Weltordnung zu installieren.

Zu den Erfolgen der Oktoberrevolution gehört der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft und die weltweit um sich greifenden nationalen Befreiungsbewegungen.  Der Aufstieg Chinas zur Weltmacht und demnächst größten Volkswirtschaft der Erde, die Befreiung Indiens, die Entkolonialisierung Afrikas oder die kubanische Revolution sind ohne 1917 undenkbar.

Es wurde bereits 1917 das allgemeine Wahlrecht, auch für Frauen, eingeführt. Das heißt, es wurde das Wahlrecht auch für die mittellose Schicht, die Arbeiter und Bauern, eingeführt. Ein Jahr später wurde dieses Wahlrecht von der Weimarer Republik und nach und nach auch von der USA übernommen.

FRIEDEN und LAND waren die ersten Aktivitäten der Sowjetmacht. Sie standen am Anfang einer neuen Epoche. Die Antwort des Imperialismus lautet bis heute: KRIEG und LANDRAUB. Seit den Operationsplänen des kaiserlichen und des faschistischen Deutschland gegen Russland bzw. die Sowjetunion blieb das Ziel, das Land zu erobern, das gleiche. Sie wollten in den Besitz des fruchtbaren russischen und ukrainischen Bodens kommen, die Erdölvorkommen sich aneignen sowie alle weiteren Bodenschätze in ihren Einflussbereich bringen.

Heute steht die NATO, mit der Bundeswehr an der Spitze, wieder vor den Grenzen von Russland. Die Militärausgaben sollen nicht nur in Deutschland, jährlich um jeweils 2 bis 3 % erhöht werden. Damit soll unter anderem die Nuklearbewaffnung erneuert werden. Seit 2016 kehrte die NATO zur Drohung mit atomarer Vernichtung zurück – wie im kalten Krieg.

Nein, eine Wiederholung der Oktoberrevolution ist nicht in Sicht. Die mit ihr eröffnete Epoche ist aber trotz der Niederlage von 1991 nicht zu Ende. Vor allem dank Russland, China und anderer Länder, die 1917 Kolonien oder Halbkolonien waren, kann die Kriegsgefahr regional begrenzt werden. Das hat direkt mit dem zu tun, was mit dem Roten Oktober begann. In Asien, Afrika und Südamerika wächst das Bewusstsein: Um Frieden zu gewinnen, muss der Kapitalismus zurückgedrängt werden. Wirken wir daran mit, dass diese Einsicht auch in Deutschland wieder verbreitet wird! Alle Atomwaffen müssen aus Deutschland abgezogen werden. Deutschland braucht die NATO nicht! Wir wollen keine Aufrüstung an der Grenze zu Russland – wir wollen freundschaftliche Verbindungen und friedlich Handel treiben mit Russland.

Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Die LAG Deutsch-Russische Freundschaft bei den LINKEN unterstützt die Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages bis 25.09.2017 und ruft auf, die Petition zu unterschreiben:

"Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland"
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2017/_08/_28/Petition_73346.html

Die LAG Deutsch-Russische-Freundschaft hat sich im Juni 2017 gegründet und sucht weitere FreundInnen für ein aktives Mitwirken

Selbstverständnis der Tätigkeit der Landesarbeitsgemeinschaft Deutsch-Russische-Freundschaft 

Die Landesarbeitsgemeinschaft deutsch-Russische Freundschaft ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern der Partei DIE LINKE Sachsen und Sympathisantinnen und Sympathisanten. 

Das Erfurter Programm der Partei ist Grundlage unseres Handelns. 

Wir wollen auf der Grundlage von Freundschaft und gegenseitiger Wertschätzung Beziehungen zu russischen Menschen pflegen. 

Wir möchten uns von der Kultur und Kunst Russlands inspirieren lassen und uns gemeinsam an Veranstaltungen beteiligen. 

Wir stehen ein für tatsächliche Menschlichkeit und Menschenrechte. Aber Kriege sind das größte Menschenrechtsverbrechen. 

Die NATO und die EU betreiben seit 1991 eine Einkreisung und Destabilisierung Russlands. Mit den ständigen Manövern und dem Vorrücken der NATO direkt an die russische Westgrenze wird eine Zuspitzung der unmittelbaren Konfrontation betrieben. 

Deshalb sind wir strikt gegen jede Aufrüstung, die sich gegen Russland wendet. Wir wollen, dass alle Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden. Wir sind für den Abzug der NATO aus Deutschland. Wir sind für ein kollektives Sicherheitssystem der Europäischen Union, unter Einschluss von Russland. 

Russland bedroht kein Land in Europa und setzt sich weltweit für kollektive Sicherheit ein. 

Frieden in Europa und der Welt lässt sich aber nur mit Russland und nicht gegen Russland erreichen. 

Die Sanktionen gegen Russland müssen aufhören. 

Sie dienen in erster Linie der Förderung wirtschaftlicher Interessen von US-Konzernen. Die Sanktionen schaden auch in hohem Maße der sächsischen Wirtschaft und behindern das Wachstum der russischen Wirtschaft. Somit wirken sie negativ auf das Lebensniveau der russischen und deutschen Bevölkerung. 

In unserer Arbeit wollen wir hetzerischen und die Wirklichkeit verzerrenden Bildern in der Politik und in den Medien mit sachlichen Informationen entgegentreten und diese verbreiten. 

Wir setzen uns für ein friedliches und freundschaftliches Verhältnis zwischen deutschen und russischen Menschen ein. Auch wollen wir mit dem Leben in Russland und mit der Kultur Russlands besser vertraut werden. 

 

Kontakt

Tel./SMS: 0176 - 30 14 82 22