LAG queer

Aktuelle Veranstaltungen zu den CSDs 2017

"Es könnte alles so einfach sein...": Diskussion: Zukunft der Gleichstellungspolitik in Sachsen

Ort: Altes Wettbüro, Antonstr. 8, 01097 Dresden
Datum: 30. Mai 2017, 18 Uhr

Der Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen (LAP) ist ein Produkt des Koalitionsvertrages zwischen sächsischer CDU & SPD. Er soll die Weichen für eine gezielte Bekämpfung von Diskriminierung und für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Sachsen stellen. Das Gleichstellungs-Entwicklungsland Sachsen hat ihn nötig. Er könnte zu einem echten Meilenstein oder schon zu Beginn verzögert und verwässert werden.

Über die Geschichte des LAP mit den Beteiligungsworkshops, seinem eigenen Beirat und den ersten Fortschritten sowie die parlamentarische Begleitung und Kritik durch die Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag berichtet die gleichstellungs- und queerpolitische Sprecherin der Fraktion, Sarah Buddeberg, ebenso so, wie über die inhaltlichen Debatten, die alten und neuen Forderungen unserer Fraktion, absurde Episoden und darüber, warum es so schleppend voran geht. Zusammen mit Carolin Wiegand, Vertretungsberechtigter Vorstand der LAG Queeres Netzwerk Sachsen, und Anja Meschzan, Gerede E V Dresden, soll die Diskussion mit den Teilnehmer_innen auch dazu geführt werden, was es braucht, damit der LAP verwirklicht werden kann, über die zum LAP gehörige Strukturanalyse und die bereits daraus resultierenden ersten Ergebnisse.

"Es könnte alles so einfach sein...": Diskussion: Zukunft der Gleichstellungspolitik in Sachsen

Ort: different people e.V., Hauboldstraße 10, 09111 Chemnitz
Datum: 08. Juni 2017, 18 Uhr

Der Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen (LAP) ist ein Produkt des Koalitionsvertrages zwischen sächsischer CDU & SPD. Er soll die Weichen für eine gezielte Bekämpfung von Diskriminierung und für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Sachsen stellen. Das Gleichstellungs-Entwicklungsland Sachsen hat ihn nötig. Er könnte zu einem echten Meilenstein oder schon zu Beginn verzögert und verwässert werden.

Über die Geschichte des LAP mit den Beteiligungsworkshops, seinem eigenen Beirat und den ersten Fortschritten sowie die parlamentarische Begleitung und Kritik durch die Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag berichtet die gleichstellungs- und queerpolitische Sprecherin der Fraktion, Sarah Buddeberg, ebenso so, wie über die inhaltlichen Debatten, die alten und neuen Forderungen unserer Fraktion, absurde Episoden und darüber, warum es so schleppend voran geht. Zusammen mit Tom Haus vom LSVD Sachsen, soll die Diskussion mit den Teilnehmer_innen auch dazu geführt werden, was es braucht, damit der LAP verwirklicht werden kann, über die zum LAP gehörige Strukturanalyse und die bereits daraus resultierenden ersten Ergebnisse.

"Es könnte alles so einfach sein...": Diskussion: Zukunft der Gleichstellungspolitik in Sachsen

Ort: Pirna, Alternatives Kultur- und Bildungszentrum e.V., Kirchgasse 2
Datum: 05. Juli 2017, 18.00 Uhr

Der Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen (LAP) ist ein Produkt des Koalitionsvertrages zwischen sächsischer CDU & SPD. Er soll die Weichen für eine gezielte Bekämpfung von Diskriminierung und für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Sachsen stellen. Das Gleichstellungs-Entwicklungsland Sachsen hat ihn nötig. Er könnte zu einem echten Meilenstein oder schon zu Beginn verzögert und verwässert werden.

Über die Geschichte des LAP mit den Beteiligungsworkshops, seinem eigenen Beirat und den ersten Fortschritten sowie die parlamentarische Begleitung und Kritik durch die Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag berichtet die gleichstellungs- und queerpolitische Sprecherin der Fraktion, Sarah Buddeberg, ebenso so, wie über die inhaltlichen Debatten, die alten und neuen Forderungen unserer Fraktion, absurde Episoden und darüber, warum es so schleppend voran geht. Zusammen mit einer Vertreterin des CSD Pirna, soll die Diskussion mit den Teilnehmer_innen auch dazu geführt werden, was es braucht, damit der LAP verwirklicht werden kann, über die zum LAP gehörige Strukturanalyse und die bereits daraus resultierenden ersten Ergebnisse.

"Deine Liebe = Dein Leben": Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen

Ort: INTERIM, Demmeringstr. 32, Leipzig
Datum: 12. Juli 2017, 18.00 Uhr
Veranstalterin: Fraktion DIE LINKE. im Sächsischen Landtag

Der Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen (LAP) ist ein Produkt des Koalitionsvertrages zwischen sächsischer CDU & SPD. Er soll die Weichen für eine gezielte Bekämpfung von Diskriminierung und für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Sachsen stellen. Das Gleichstellungs-Entwicklungsland Sachsen hat ihn nötig. Über die Geschichte des LAP, ersten Fortschritten, sowie die parlamentarische Begleitung und Kritik durch die Fraktion DIE LINKE. im Sächsischen Landtag berichtet die gleichstellungs- und queerpolitische Sprecherin der Fraktion, Sarah Buddeberg, ebenso so, wie über die inhaltlichen Debatten, die alten und neuen Forderungen der Fraktion, absurde Episoden und darüber, warum es so schleppend voran geht. Zusammen mit Christian Rossner und Manuela Tillmanns vom RosaLinde Leipzig e.V. soll die Diskussion mit den Teilnehmer_innen auch darüber geführt werden, was es braucht, damit der LAP erfolgreich verwirklicht werden kann.


Unsere Forderungen

1. Diskriminierungsverbot ins Grundgesetz

Niemand darf wegen seiner „sexuellen Identität“ diskriminiert werden, deshalb unterstützen wir, die Aufnahme des Merkmals „sexuelle Identität“ in den Gleichheitsartikel des Grundgesetzes (Artikel 3 Abs. 3 GG).

2. Lebenspartnerschaft = keine Ehe light! – Letzte Hürden überwinden!

Wir stehen für die Gleichstellung aller Lebensweisen. Die eingetragene Lebenspartnerschaft muss der Ehe in allen Bereichen gleichgestellt werden - insbesondere im Einkommenssteuerrecht, Erbschaftssteuerrecht und Adoptionsrecht.

3. Aufklärung an Schulen

Wir fordern eine Verbesserung der Aufklärungsarbeit an Schulen und die Berücksichtigung sexualpädagogischer Inhalte in der Aus- und Weiterbildung von Pädagogen/innen.

4. Ein Personenstandsrecht für alle

Wir fordern, das Personenstandsrecht dahingehend zu ändern, dass es auch den Ansprüchen von Intersexuellen und Transsexuellen ohne Sondergesetze gerecht wird. Gesetze wie das TSG und LPartG grenzen Gruppen von Menschen aus und diskriminieren sie.

5. Verfolgung auf Grund sexueller Identität ist ein Asylgrund

Wir fordern, die Anerkennung der Verfolgung aufgrund sexueller Orientierung / Identität als Asylgrund und Zuzugsregelungen für Lebenspartner/innen.

6. Ausbau der Präventionsarbeit

Wir fordern, die Präventionsarbeit, insbesondere der AIDS-Hilfen und anderer vergleichbarer Vereine und Initiativen in Sachsen, finanziell stärker durch Mittel aus dem Landeshaushalt zu unterstützen. Damit soll der durch die Mittelkürzungen in den letzten Jahren eingetretene Reduzierung einer vielschichtigen Präventionsarbeit auf die Großstädte entgegengewirkt werden.

 

Wahlprüfsteine anlässlich des CSD 2009 in Dresden für Sachsen 


Über die LAG Queer

Braucht Die LINKE Sachsen eine LAG Queer?

Oder haben wir schon eine vollkommene Emanzipation in den Köpfen der Menschen erreicht? In der LINKEN und der Gesellschaft?

Was ist mit Emanzipation, eingetragene Lebenspartnerschaft, Trans*, Körperkult, Bisexualität, Crossdresser, Dildo, Kampflesbe, Monogamie, Drag King, Ehe, Feminismus, Ficken ohne Gummi, Frau, Schwuppe, Lesbisch, Selbstbestimmung, Hetero, HIV, Pornographie, Liebesweisen, Homo, Intersexualität, Drag Queen, Aids, Körperbilder, Transsexualität, künstliche Befruchtung, Lack und Leder, Lebensweisen, Sexarbeit, Mann, Geschlechterrollen, Polyamorie, Prosecco, Schwul, Sexualpädagogik, Transgender? 

Wenn Du mit all diesen Begriffen etwas anfangen kannst und sie genügend gewürdigt fühlst, dann brauchen wir wohl keine LAG Queer mehr - Wenn nicht, dann komm zu uns und arbeite mit (wir haben Kekse ;) )…

Wir brauchen Dich!

Melde dich einfach unter: lag-queer[at]dielinke-sachsen.de.

Die Landesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer im Landesverband Sachsen ist ein Zusammenschluss von Menschen, die das Konzept der Heteronormativität auf allen Ebenen ablehnen. Denn solange Zweigeschlechtlichkeit ein Maßstab politischer Entscheidungen, juristischer Rahmensetzungen und kultureller Debatten bleibt, werden sexuelle und geschlechtliche Ausgrenzung reproduziert. Wir streben eine Gesellschaft an, die alle Lebensentwürfe als gleichberechtigt begreift, denn Vielfalt ist Ausdruck gesellschaftlicher Realität. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gleichstellung sexueller und geschlechtlicher Identitäten und Orientierungen ist Teil einer grundsätzlichen Gesellschaftskritik. Darum begreifen wir uns als feministischen und sozialistischen Zusammenschluss, der die Aufhebung einer warenproduzierenden, diskriminierenden und heteronormativen Gesellschaft zum Ziel hat.

Hierfür streiten, diskutieren, demonstrieren und kämpfen wir parlamentarisch und außerparlamentarisch und suchen die Zusammenarbeit mit allen Menschen, die diese Ziele verfolgen.